Wussten Sie, dass es das Reisebüro NaTour bereits seit 26 Jahren gibt? Anni Gsell hat NaTour 1994 gegründet. In der «Vogue» hatte Sie Anfang der 90er-Jahre einen Bericht gelesen, wo die heute noch so berühmten Hausboote, die auf den Backwaters unterwegs sind, erwähnt wurden. Darunter war eine Nummer notiert, wo man solche Reisen buchen konnte. Anni Gsell rief also kurzentschlossen an und lernte so Herr Machingal kennen, der Reisen durch ganz Indien organisierte und ihr mehr über das Land und die Hausboote erzählte.

Kurz darauf schaltete Frau Gsell ein Inserat in der Zeitung: Sie würde eine Gruppenreise nach Indien organisieren. Wer Interesse habe, solle anrufen. Innert kürzester Zeit kamen über 30 Anmeldungen zusammen. NaTour war geboren. Und schnell stiess Anni Gsell auf das Thema Ayurveda, welches in Indien natürlich überall präsent war. Sie beschloss, dass Sie Ayurveda-Kurferien anbieten wollte. Herr Machingal gründete das «Kadappuram» und Baby Matthew vom «Manaltheeram/Somatheeram» liess sogar eigens für Anni Gsells Gäste weitere Bungalows bauen. Sie sehen also, die Geschichte von NaTour und diejenige vieler Resorts in Indien sind eng miteinander verbunden. Nicht umsonst gibt es im «Nattika Resort» eine Villa, die den Namen Anni Gsell trägt, aber hierzu später mehr..

Linda von Euw arbeitete seit 2004 mit Anni Gsell bei NaTour. Im Jahr 2011 haben Linda und Anouk von Euw NaTour dann von Anni Gsell übernommen. Bis heute schätzen wir die unkomplizierte und angenehme Zusammenarbeit mit unseren Vertragspartnern in Indien wie auch Sri Lanka.

Diese Krisenzeit wollen wir nutzen, um Ihnen unsere Hotels etwas näher vorzustellen. Wir beginnen mit dem «Kadappuram». Die Antworten gibt der Besitzer, Herr Machingal.

Wann wurde das Hotel eröffnet?

Am 5.5.1999.

Was war Ihre Motivation, das Hotel zu gründen?

Ich wollte den Tourismus nach Kerala effektiv fördern.

Erinnern Sie sich an den ersten Gast? Erzählen Sie uns von ihm.

Das war die Familie Philip mit ihren drei Kindern. Er betrieb ein eigenes Geschäft in Norddeutschland, wo er Elektromotoren herstellte. Herr Philipp war ein grosser Fan von Indien und reiste durch meine Agentur «Surya Reisedienst» mehrmals nach Indien, bevor er dann nach Kerala und ins «Kadappuram» kam.

Wie haben Sie Frau Gsell kennengelernt?

NaTour war der erste Reiseveranstalter, der für Kadappuram in Europa wirbt. Ansonsten habe ich selbst die Reiseveranstaltungsfirma Surya Reisedienst geleitet, die für Kadappuram wirbt. Anna Gsell war eine sehr interessante Person – ich lernte sie Anfang der 90er-Jahre kennen. Wir waren zwei seltene Exemplare, die schon früh Computer und Internet hatten und so konnten wir schon damals online kommunizierten. Zunächst kontaktierte sie mich, um mehr über die Hausboote in Kerala zu erfahren, danach begannen wir die Zusammenarbeit im Ayurveda.

Was ist das Besondere an Ihrem Hotel?

Kadappuram ist ein einzigartiges Hotel, das Ayurveda-Behandlungen in seiner traditionellen Art und Weise anbietet, ohne dabei Kompromisse mit der modernen Zeit einzugehen. Wir heissen ausschliesslich Ayurveda-Gäste willkommen.

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